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Der Parlamentarische Nord-Süd Dialog ist ein Projekt der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, mit dem zentralen Ziel einer Stärkung der gesellschaftlichen und politischen Unterstützung von Entwicklungspolitik und internationaler Zusammenarbeit auf nationaler und bilateraler Ebene. Der Nord-Süd Diskurs und Dialog auf parlamentarischer Ebene wird in diesem Zusammenhang als ein wesentliches Element erachtet.
Das Projekt ist auf drei Säulen aufgebaut:
Es ist ein wesentliches Anliegen des Projektes, den initiierten Dialog zu institutionalisieren und eine nachhaltige interparlamentarische Zusammenarbeit zu etablieren.
Fragen der Politikkohärenz stellen einen der thematischen Schwerpunkte des Dialog-Projektes dar. Dabei handelt es sich um das Erkennen der Dialektik zwischen der Entwicklung im Süden und den legislativen Maßnahmen im Norden. So kann europäische Handels-, Steuer-, Agrar-, Umwelt-, oder Einwanderungspolitik in vielfältiger Weise negative soziale, wirtschaftliche und politische Auswirkungen auf die Bevölkerung des Südens haben.
Die Thematik der Erhöhung der Wirksamkeit von Maßnahmen und Instrumenten der bi- und multilateralen Entwicklungszusammenarbeit ist ein weiteres Schwerpunktthema des Projekts. Die Erklärung von Paris über die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit begründete eine Neuorientierung der internationalen Entwicklungspolitik. Das Ziel einer Effektivitätssteigerung der bi- und multilateralen Entwicklungszusammenarbeit, die verstärkt als Partnerschaft mit wechselseitigen Verantwortungen und Pflichten definiert wird, soll durch die Formulierung konkreter Ziele erreicht werden.
Das Projekt findet Unterstützung durch die PräsidentInnen des Nationalrates, die entwicklungspolitischen SprecherInnen der Parteien und den Parlamentsdirektor. Die selbstverständliche Einbeziehung aller Parlamentsparteien in das Projekt sowie die überparteiliche Vertretung des Projektes in all seinen Phasen sind die Voraussetzung für dessen erfolgreiche Umsetzung.
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