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In einer immer stärker globalisierten Welt müssen sich nationale Parlamente auf neue Herausforderungen einstellen. Es ist wichtig, dass sich ParlamentarierInnen über die Tagespolitik hinaus mit dem Thema Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit befassen, da sie zu den wichtigsten AkteurInnen bei der Umsetzung der Maßnahmen zur Erreichung der der UN-Millenniumsziele gehören und daher eine prominente Rolle beim Kampf gegen die Armut spielen. Gerade ParlamentarierInnen im Norden müssen sich bewusst werden, dass Gesetze, die sie beschließen, oft direkte Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der Menschen im Süden haben.
Auf der Basis dieser Aspekte und Überlegungen sowie dem Interesse zahlreicher Abgeordneter an der Entwicklungszusammenarbeit begründet sich die Initiative des österreichischen Parlaments eine Nord-Süd Partnerschaft mit dem Parlament von Mosambik einzugehen, welches ein Schwerpunktland der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) ist.
Die Freude über den Dialog mit ParlamentarierInnen aus Mosambik, die Ambition, Parlamente als zentrale Institutionen für Transparenz, Nachhaltigkeit und Wirksamkeit in der Entwicklungszusammenarbeit zwischen Nord und Süd zu etablieren, die Absicht, die Akzeptanz der Entwicklungszusammenarbeit in der Politik und Gesellschaft zu erhöhen und die Erkenntnis, dass Entwicklungszusammenarbeit auch in der Krise unverzichtbar sei - all dies eint die Abgeordneten des österreichischen Parlaments, die sich aktiv im Projekt Parlamentarischen Nord-Süd Dialog engagieren.
Das Projekt findet weiters Unterstützung durch einen Beirat auf parlamentarischer Ebene, dem neben der Präsidentin des Nationalrates als Vorsitzende, auch die entwicklungspolitischen SprecherInnen der Parteien, ein/e VertreterIn der Parlamentsdirektion sowie VertreterInnen der politischen Akademien und externe ExpertInnen angehören.
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