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Parlamentarische Partnerschaft

Im Rahmen der EU-Afrika-Strategie empfiehlt die EU-Kommission neue, über die diplomatischen Beziehungen hinausgehende Formen von Partnerschaften und Kooperationen zwischen europäischen und afrikanischen Parlamenten, Städten, Gemeinden, Unternehmen, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen (die so genannten Twinning Partnerships) .

Analog dazu ist der  Aufbau einer Partnerschaft zwischen dem österreichischen Parlament und dem Parlament von Mosambik ein bedeutendes Ziel im Rahmen des Projektes. Mosambik wurde als Partner ausgewählt, weil es ein Schwerpunktland der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ist. Zudem fördert AWEPA seit vielen Jahren das Parlament in Mosambik im Rahmen von Capacity Building. Durch den Kontakt in Form von gegenseitigen Besuchen und Kooperationsgesprächen auf verschiedenen Ebenen soll eine enge Verbindung zwischen dem österreichischen und mosambikanischen Parlament hergestellt und Formen von Kooperationen gefunden werden.

Zur Mitarbeit im Rahmen des Projekte sind neben Abgeordneten zum National- und Bundesrat auch MitarbeiterInnen des Parlamentes eingeladen.

>>> zum ÖFSE-Länderbericht Mosambik

 
Das Parlament von Mosambik

Zur Stellung des Parlaments im Politischen System Mosambiks

Parlamente gelten weltweit als Foren der demokratischen Öffentlichkeit. Ihre wichtigsten Aufgaben liegen in der Gesetzgebung, der Kontrolle von Regierungshandeln und der Vernetzung der Politik mit der Zivilgesellschaft. Ein Blick auf die Stellung des Parlaments innerhalb eines politischen Systems kann wichtigen Aufschluss darüber geben, wie es um die Demokratiequalität des Landes bestellt ist. Im Falle von Mosambik wird die Position der Nationalversammlung von strukturellen Gegebenheiten bestimmt, die sich sowohl aus dem Staatsaufbau, als auch aus der Ausgestaltung des Parteiensystems ergeben.

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Statements

Barbara Prammer, Nationalratspräsidentin  

Die globale Vernetzung unserer Welt zeigt sich unter der Einwirkung der derzeit herrschenden Finanz- und Wirtschaftskrise besonders deutlich.

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Petra Bayr,
entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ

Die Wichtigkeit von Politikkohärenz ist unbestritten, es ist daher unerläßlich sich permanent mit entwicklungs- relevanten Themen auseinander- zusetzen.

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Franz Glaser , entwicklungspolitischer Sprecher der ÖVP

Der Kampf gegen die Armut und der Aufbau nachhaltiger Entwicklungs- strukturen in unseren Partnerländern bleiben im Mittelpunkt der OEZA.

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Judith Schwentner, entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen

Auch wenn die globale Finanz- und Wirtschaftskrise in den letzten beiden Jahren die reichen Länder einschneidend getroffen hat - das Ungleichgewicht auf dieser Welt besteht weiter und die wirklichen Verlierer bleiben vor allem die Niedrigeinkommensländer.

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