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Austrian Development Agency - ADA Print E-mail

Die Austrian Development Agency (ADA) ist jene Agentur, die seit der Gesetzesnovellierung 2003 die Erarbeitung und Abwicklung von Maßnahmen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) und damit für die operativen Aufgaben der Entwicklungszusammenarbeit in Österreich verantwortlich zeichnet.

Sie ist zuständig für die Umsetzung aller bilateralen Programm und Projekte in den Partnerländern der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit (OEZA). Zudem verwaltet sie das Budget, das zur Durchführung der bilateralen Programme der OEZA von Seiten des Parlaments im Rahmen der Budgeterstellung genehmigt wurde.

Als Arbeitsgrundlage dient der ADA das Dreijahresprogramm der Österreichischen Entwicklungspolitik, das vom Außenministerium erstellt wird und die zentralen entwicklungspolitischen Positionen und strategischen Rahmenbedingungen der Österreichischen EZA definiert. Diese orientieren sich an den vorrangigen Zielen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, die im EZA-Gesetz festgelegt wurden:

  • Verminderung der weltweiten Armut
  • Sicherung von Frieden und menschlicher Sicherheit
  • Erhaltung der Umwelt

Traditionell arbeitet die ADA mit ausgewählten Partnerländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa eng zusammen. Auf dem afrikanischen Kontinent sind dies derzeit: Kap Verde und Burkina Faso in Westafrika, Uganda und Äthiopien in Ostafrika, und Mosambik im Südlichen Afrika.

Neben geographischen Schwerpunktzonen gibt es auch inhaltliche Schwerpunkte. Im laufenden Dreijahresprogramm der OEZA 2008-2010 sind dies die Bereiche Wasser- und Siedlungshygiene, ländliche Entwicklung, Energie, Privatsektorentwicklung, Bildung und Wissenschaft und Governnance.

Seit Juli 2005 ist die ADA auch mit einer Verbindungsstelle in Brüssel vertreten, mit dem Ziel, heimischen Organisationen und Unternehmen den Zugang zu EU- finanzierten Entwicklungsprojekten zu erleichtern.

Die ADA wird, wie ihre Partneragenturen in den anderen europäischen Staaten, regelmäßig im Rahmen einer Peer Review der gesamten österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) des Development Assistance Commitee (DAC), dem Entwicklungsausschuss der OECD, auf die Tauglichkeit ihrer Maßnahmen als Instrumente der Entwicklungshilfe geprüft. Die letzte Österreichüberprüfung wurde im Juni 2009 veröffentlicht und enthält neben den wichtigsten Erkenntnissen auch umfassende Empfehlungen zur OEZA.

Eine Evaluierung wird auch jährlich durch die Österreichische Forschungsstiftung für Entwicklung (ÖFSE) durchgeführt. Die Ausgabe 2008 widmet sich dem Schwerpunktthema „Financing for Development“.

 

 
Bibliotheken

 

ÖFSE- Bibliothek

Die ÖFSE betreibt Österreichs umfangreichste wissenschaftliche Fachbibliothek und Informationsvermittlungsstelle zu Fragen der Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik. 

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SADOCC - Bibliothek

Ein wichtiger Bestandteil des Dokumentations- und Kooperationszentrums Südliches Afrika (SADOCC) ist die Bibliothek, die thematisch einschlägige Spezialliteratur erschließt.

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Bibliothek und Dokumentationsstelle "Frauen und Dritte Welt"

Seit 1994 betreut die Frauensolidarität die Bibliothek und Dokumentationsstelle Frauen und "Dritte Welt". Die Bibliothek bietet: Fachliteratur, Graue Literatur und Belletristik zu Frauen in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie zum Nord-Süd-Verhältnis aus feministischer Sicht.

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